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| HOMÖOPHRASISCHER ANBAU DER HEILPFLANZEN | |||||||||||||
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In
Asien sind solche Erkenntnisse nur durch Beobachtungen der Natur über
Jahrtausende hinweg zum festen Bestandteil der asiatischen Heil- und
Pflanzenlehre geworden. Beim
Anbau einer jeden zu JAMU verarbeiteten
Pflanze wird auf die jeweiligen individuellen pflanzenspezifischen homöophrasischen Zyklen Rücksicht genommen. Nur dadurch kommt es zur
Generierung von entsprechenden Informationen und den daraus entstehenden
Wirkungen auf den Organismus. Der gesamte Anbau sowie die Ernte der für JAMU verwendeten Pflanzen erfolgt manuell, wobei aber jede Pflanze eine andere zyklisch bedingte Anbau- und Erntezeit hat. Je nach spezifischer homöophrasischer Wirkungsweise werden die Pflanzen bis zu viermal pro Jahr geerntet, und zwar entsprechend der Pflanze, jeweils zuerst die Blüten, dann die Blätter, dann der Stängel und zum Schluss die Wurzel. |
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| Die vorgeschriebenen Anbau- und Erntezeiten sind nach alten Überlieferungen (Wuku-Kalender) streng festgelegt. Es gibt in jedem Monat des Wuku-Jahres (ein Jahr hat 6 Monate und jeder Monat hat 35 Tage) einen Tag der den Pflanzen zugeordnet ist. An diesem Tag werden nach der Ernte die Pflanzen in einer religiösen Zeremonie geweiht. Carus (Opfergaben, die man auf den Boden legt) schmücken jede Straßenkreuzung, während Priester von erhöhten Podesten Beschwörungen sprechen, um die Dämonen, die sich an den Opfergaben gütlich tun, zu bannen. |
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